Panther-Fitting

Was nicht passt - wird passend gemacht!

Allgemeine Informationen

Die Grundidee

In der heimischen Golfszene beginnt das Angebot der Clubfitter immer größeren Zuspruch zu finden.

Angepasste Golfschläger helfen Spielern enorm, auf dem Materialsektor das Maximum auszuschöpfen und das Ergebnis auf dem Platz zu verbessern.

Darum ist in letzter Zeit die Idee gereift, den Mitgliedern der Murhof Gruppe durch ein mobiles Fitting-Center, ein verbessertes Service zu bieten.

Mit Oliver Tree konnte nun einer der absoluten Fitting-Experten des Landes für dieses Konzept gewonnen werden. Oliver ist ab sofort auf den Anlagen der Murhof Gruppe unterwegs und bietet ein Rundum-Service an.

„Wir haben Titleist, Callaway, Taylor Made und PING dabei und damit können wir für jede Spielerin und jeden Spieler passendes Material zusammenstellen“, erklärt der MidAm-Nationalteamspieler.

Anmeldung

Die Anmeldung zu den Panther-Fitting Terminen erfolgt im jeweiligen Sekretariat des Golfclubs in dem das Panther-Fitting stattfindet. Melden Sie sich rechtzeitig an, die Plätze sind beschränkt und meistens schnell ausgebucht.

Kosten

Prinzipiell kostet das Panther-Fitting € 60,- für 60 Minuten, bzw. € 90,- für 90 Minuten.

Für ein reines Hölzer- oder Eisenfitting sind 60 Minuten ausreichend. Hat man Interesse an einem Full-Bag-Fitting, muss mit 90 Minuten kalkuliert werden.

Die Kosten für das Fitting werden ab einer Bestellung von 600 Euro aber vom Kaufpreis wieder abgezogen.

Terminübersicht

Datum
Golfclub
Kontakt
01. – 02. August 2019
Golfclub Leopoldsdorf
www.gcleopoldsdorf.at
13. August 2019
Golfclub St. Pölten
www.noe-golfclub.at
14. August 2019
Golfclub Tuttendörfl
gctuttendoerfl.at
16. August 2019
Golfclub Schwechat
www.gcschwechat.at
19. – 20. August 2019
Golfclub Seltenheim
www.golf-seltenheim.at
21. – 22. August 2019
Golfclub Finkenstein
www.golf-finkenstein.at
26. – 27. August 2019
Golfclub Thal
www.grazergolf.at
28. – 29. August
Golfclub Graz Andritz
www.golf-andritz.at

Teilnehmende Golfclubs

Interview mit Oliver Tree

Was nicht passt, wird passend gemacht!
Im Gespräch erzählt Oliver seinen Werdegang und die neue Aufgabe.

Seit wann bist du in diesem Bereich aktiv?

Ziemlich genau seit 20 Jahren, mein Beginn muss ungefähr im Jahr 1999 gewesen sein.

Wie kommt man auf die Idee, sich mit dem Bau und der Bauart von Golfschlägern zu beschäftigen?

Ich war eines der Kinder, die seine Eltern dauernd genervt haben, weil ich immer das neueste Material haben wollte. Damals war Golf nicht oft im Fernsehen, aber es gab auch schon erste Werbungen von Callaway oder Mizuno und ich wollte diese neuen Schläger haben. Mich hat dann aber auch immer das WARUM interessiert, warum ich diese Schläger haben wollte, welche technischen Neuerungen es gab. Als nächster Schritt kam das Interesse für die unterschiedlichen Schäfte. Welche Parameter gibt es und wie wirken sie sich auf das Spiel aus.

Wie hat der Start deiner Tätigkeit ausgeschaut?

Mit einem Startbudget von rund 200 Euro habe ich begonnen und zuerst einmal meinen Mannschaftskollegen die Griffe erneuert. Danach habe ich an meinen eigenen Schlägern einiges ausprobiert und doch einige Fehler gemacht. Die schlimmsten Fehler musste ich am Beginn also immer selbst ausbaden, meine Kunden haben davon profitiert. Eigentlich habe ich mir die meisten Dinge selber beigebracht, Mark Johnson hat mir auch einiges gelernt.

Du hast dann selber Schläger gebaut, warst aber auch für Firmen tätig. Wie hat dein Weg da ausgeschaut?

Am Beginn habe ich markenunabhängig einfach Schläger angepasst, z.B. bei Schlägern besser geeignete Schäfte einzubauen. Danach habe ich für Titleist gearbeitet, dann für Adams und Hogan, zurück zu Titleist und auch für Cobra. Fitting war zu dieser Zeit ein echtes Handwerk: Es gab keine Flightscopes oder Launchmonitore, man musste immer den Ballflug analysieren. Man hat also fünf Driver mit fünf Schäften gehabt und dann war es Augenmaß, Gefühl und Erfahrung den richtigen Schläger für den jeweiligen Kunden auszusuchen. Damals waren auch die Komponenten noch überschaubar: Es gab nur wenige Produzenten von Schäften und weniger Modelle. Das heißt einerseits, die technischen Hilfsmittel waren stark reduziert, die Auswahl an Modellen und Schlägern aber auch. Heute ist es schwieriger in das Fitting zu starten, weil es unendliche Möglichkeiten gibt.

Was ist die Basis für einen guten Fitter- oder Clubmaker?

Erfahrung ist beinahe das Maß aller Dinge. Würde man heute damit starten, gibt es dermaßen viele Informationen, dass das fast nicht bewältigbar ist. Klaus und ich sind wie gesagt beide seit Jahrzehnten dabei und damit haben wir alle Entwicklungen mitgemacht und sind mit diesen aufgewachsen. Das ist ein unglaublicher Vorteil am Ende des Tages. Ein weiterer Aspekt ist natürlich, dass man selbst ein zumindest brauchbarer Spieler sein sollte. Damit hat man einfach eine größere Glaubwürdigkeit und kann seinen Kunden mit viel mehr Selbstvertrauen beraten. Viele Spieler des Nationalteams und Playing Professionals kommen zu Klaus und mir, weil sie wissen, wir kennen uns einfach auf diesem Gebiet am besten aus.

Du bist ja selbst auch mehrmaliger Staatsmeister oder?

Zweifacher Staatsmeister im Matchplay bei den MidAm’s, zweifacher Mannschaftsmeister mit dem GC Himberg, Internationaler Ungarischer MidAm-Meister und MidAm-Nationalteamspieler.

Deine neue Aufgabe ist das ‚Panther Fitting‘ für die Murhof Gruppe. Erzähl uns ein wenig darüber.

Den Kontakt zu Fanny Wolte und Gerald Stangl war immer da und wir wollten immer etwas gemeinsam machen. Mit der Größe der Gruppe war nun die Umsetzung dieser Idee möglich und die Mitglieder der Murhof Gruppe können vor Ort profitieren. Großer Dank geht auch an das Team des GC Schwechat und des GC Tuttendörfl, Christoph Schneeberger und Christoph Schifter, die maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren. Ideal ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit Klaus Deschmann.

Callaway, Titleist, Ping und Taylor Made sind für den Start beim Panther Fitting in der Auswahl. Warum genau diese Marken?

Prinzipiell hat es natürlich noch weitere interessante Marken gegeben, aber man musste sich einfach – auch aus Platzgründen – für ein Sortiment entscheiden, das möglichst alle Golfspielerinnen und Golfspieler abdeckt. Hier haben wir aus unserer Sicht vom Top-Amateur bis zum Anfänger alles abgedeckt.

Was ist der Vorteil von Produkten dieser Marken oder anerkannter Marken im Vergleich zum Kauf eines No-Name-Produkts?

Prinzipiell ist das Budget der großen Firmen sehr hoch und damit ist der wissenschaftliche Hintergrund in der Entwicklung natürlich viel größer. Dadurch haben diese Firmen natürlich einen Vorteil. Man muss sich halt einfach beim Kauf kleinerer Marken bewusst machen, dass man beim Preis-Leistungsverhältnis nicht immer ganz vorne ist und oftmals diese Clubmaker aufgrund der geringen Erfahrung wirklich auch Fehler in der Zusammenstellung der Schläger machen. Oftmals zahlt man hier Geld für die kleine Boutique-Marke und nicht für den technischen Fortschritt des Materials.

QC-Quad ist dein kleiner Helfer beim Panther Fitting. Erzähl uns etwas über ihn.

QC Quad ist die neue Version eines Trackmans und basiert auf Kameras. Man klebt auf die Testschläger kleine Vermessungspunkte und man bekommt damit sehr genaue Daten für die Einschätzung. Man sieht dann an diesen Balldaten, was der Schlägerkopf macht und je genauer diese Daten sind, desto besser kann das Material abgestimmt werden.

Du hast die erste Tour auf den Anlagen der Murhof Gruppe bereits hinter dir. Wie läuft es?

Ganz ehrlich, es macht richtig großen Spaß. Wir hatten zwar nicht immer Glück mit dem Wetter, aber unserer professioneller Auftritt kommt an und die Mitglieder freuen sich, professionell auf den Anlagen arbeiten zu können.